Tierschutz

Pflegestelle werden: Sprungbrett ins Glück

Von Lisa Weber7 Min. Lesezeit
Pflegestelle werden: Sprungbrett ins Glück

Für manche Tiere ist der Tierheimalltag zu stressig. Welpen, Senioren oder traumatisierte Tiere blühen in einer familiären Umgebung auf. Hier kommen Pflegestellen ins Spiel.

Was macht eine Pflegestelle?

Sie nehmen ein Tier vorübergehend bei sich auf, bis es ein endgültiges Zuhause findet. Sie integrieren es in Ihren Alltag, trainieren vielleicht schon ein wenig das Hunde-1x1 und geben dem Verein wichtige Infos über den Charakter des Tieres.

Wer trägt die Kosten?

In der Regel übernimmt der Tierschutzverein:

  • Tierarztkosten (nach Absprache)
  • Haftpflichtversicherung
  • Steuer (Pflegehunde sind oft steuerbefreit)
Futterkosten trägt oft die Pflegestelle als Spende, können aber manchmal auch übernommen werden.

Das Schwierigste: Loslassen

Viele zögern, weil sie Angst haben, das Tier nicht mehr hergeben zu wollen (die sogenannten "Pflegestellenversager"). Das passiert! Aber denken Sie daran: Wenn Sie das Tier vermitteln, wird Ihr Platz wieder frei für die nächste arme Seele, die im Tierheim leidet.

Pflegestelle zu sein ist Tierschutz hautnah. Sie retten Leben, direkt in Ihrem Wohnzimmer.

Bereit für die Adoption?

Finden Sie Tierheime in Ihrer Nähe und geben Sie einem Tier in Not ein liebevolles Zuhause.

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